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19
Apr

Besuchermanagement im Stadion

Zehntausende Besucher jedes Wochenende – Bundesligaspiele sind eine echte Herausforderung für Einlasskontrollen jeder Art. Ein schneller Einlass ohne lange Schlangen ist hier schon aus Sicherheitsgründen ein Muss. Früher sorgten zahllose Kartenkontrolleure für einen reibungslosen Zugang – die Eintritsskarten wurden abgerissen oder anderweitig entwertet. Heute übernehmen diesen Job Besuchermanagementsysteme mit Drehkreuzen und Zugangsampeln. Diese signalisieren dem Personal, ob alles in Ordnung ist mit dem Besucher. Ist das der Fall, wird die Ampel grünes Licht zeigen, eine fehlende, falsche oder anderweitig nicht lesbare Berechtigung würde entsprechend mit rot signalisiert. Ermäßigungen oder andere Besonderheiten können mit einer dritten Kennfarbe markiert werden, so dass das Personal hier noch einmal genauer kontrollieren kann und sich eventuelle Ermäßigungsnachweise direkt zeigen lassen kann.

Dahinter steht natürlich eine Software, die zehntausende Berechtigungen verwalten kann. Dazu gehört u.a. die parallele Handhabung von Dauerkarten, Einzeltickets und VIP-Ausweisen, die dazu noch mit unterschiedlichen Ausweistechnologien ausgestattet sind. Für Einzeltickets werden in der Regel kostengünstige Barcodes genutzt, für Inhaber von Dauerkarten oder auf VIP-Ausweisen sind jedoch eher RFID-Chips üblich. Dazu kommt ein wachsender Teil selbstausgedruckter Karten, so genannter Print@home-Tickets. Die unterschiedlichen Kartentypen können inzwischen jedoch durch die gleichen Lesegeräte gelesen werden.
Individuelle Zugangsberechtigungen bedeuten auch, dass jede Karte, wenn gewünscht gesperrt werden kann. Das kann zum Beispiel im Fall des Zahlungsverzugs nötig sein. Und auch im Fall des Verlustes eines Tickets ist eine umgehende Sperrung möglich, so dass niemand Fremdes unbefugt die Veranstaltung betreten kann. Der eigentlich Zugangsberechtigte kann stattdessen, wenn nötig, einen neuen Eintrittsausweise erhalten.