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10. Mai 2011

Kontaktlose Chipkarten

Personalisierte Besucherkarten werden immer wichtiger – Firmen wollen einen Überblick ihrer Gäste haben, in wichtigen öffentlichen Einrichtungen spielen Sicherheitsaspekte eine große Rolle. Zur steigenden Verbreitung elektronischer Besuchermanagementsysteme trägt daher die Verfügbarkeit fälschungssicherer Chipkarten bei. Diese gibt es mit klassischen, sichtbaren Chips auf der Oberfläche oder als RFID-Transponderkarte. RFID steht für Radio-Frequency Identification und bezeichnet ein kontaktloses Übertragungsverfahren, das auf Magnetfeldern und elektromagnetischen Wellen basiert. Der Sender (die Karte) erhält während des Lesevorgangs Strom durch das hochfrequente Magnetfeld des Empfängers. Die nötigen winzigen Antennen und Chips für dieses System lassen sich heute vollkommen unsichtbar in gängigen Plastikkarten unterbringen.
Zur Nutzung braucht es ein funktionierendes Zusammenspiel zwischen Kartendrucker und passender Plastikkarten. Dabei kommen verschiedene Systeme zum Einsatz, die sich in Punkto Speicherkapazität und Verschlüsselung unterscheiden. Je nach System werden außerdem unterschiedliche Frequenzbereiche genutzt, die starken Einfluss auf die Betriebsreichweite der Geräte haben. In der Regel liegt diese zwischen einigen Zentimetern bis hin zu einem halben Meter.

Gängig auf dem Markt sind die Systeme Mifare Encoding, Legic Encoding und HID i class. Höherwertige Kartendrucker unterschützen auch mehrere dieser Technolgien, dazu kann die RFID-Technik mit weiteren Sicherheitsfeatures wie Magnetstreifen oder Hologrammen kombiniert werden.
Als Anwendungen sind neben klassischer Zeiterfassung und Zutrittskontrolle u.a. auch bargeldlose Zahlungsfunktionen denkbar.

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